Sportwetten strategisch angehen und gewinnen

Es ist eine schwierige Sache mit den Sportwetten. Viele Wetter sind beseelt von dem Glauben, dass sie in irgendeiner Form ein System finden können, mit dem sie die großen Wettanbieter übertölpeln und dann große Gewinne einfahren können. Dieser Weg ist allerdings sehr lang und steinig und in den meisten Fällen mit massiven finanziellen Verlusten gepflastert. Es handelt sich um das berüchtigte Lehrgeld, das am Anfang zu zahlen ist. Kann denn dann mit Sportwetten überhaupt gewonnen werden? Oder sind die Wettbüros einfach so weit ihren Kunden voraus, dass nur pures Glück hilft? Die Antwort auf diese Frage kann nicht eindeutig gegeben werden.

Strategie ist der Eckpfeiler eines Vorgehens in der Welt der Sportwetten

Natürlich ist es möglich, den Faktor Glück ein wenig zu verringern, auch wenn sich dieser nie so richtig ausschalten lassen wird. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Mathematik ein bisschen zu bemühen und sich so weniger vom Glücksfaktor abhängig zu machen. Eine sehr bekannte Strategie beispielsweise beschäftigt sich mit Fußball. Hier kann es drei verschiedene Spielausgänge geben. Entweder es gewinnt die Heimmannschaft oder die Auswärtsmannschaft, oder aber beide Mannschaften trennen sich unentschieden. Das Unentschieden ist dabei das Ergebnis, mit dem sich arbeiten lässt. Es passiert nämlich häufiger als man denkt, dass am Ende ein Remis zu verbuchen ist. Diese Tatsache können Wetter sich zunutze machen.

Konsequentes Unentschieden-Wetten auf Ligen mit Remis-Tendenz

Zuerst ist ein Blick in die Statistiken der unterschiedlichen Fußballligen angesagt. Es gilt, eine Liga zu ermitteln, die mehr als 32 Prozent ihrer Spiele mit einem Unentschieden beendet. Das ist zunächst gar nicht so einfach, denn tatsächlich haben die meisten Ligen eine Quote von 25 bis dreißig Prozent, was für diese Strategie ein zu wenig ist. Hat der Wetter eine entsprechende Liga gefunden, werden nun fixe Einsätze auf jede einzelne Partie gesetzt. Da es bei neun oder zehn Spielen pro Spieltag meist drei bis vier Unentschieden geben wird, kann am Ende ein Gewinn eingestrichen werden, der schwankend mal höher, mal knapper ausfallen kann. Natürlich gibt es keine Garantien und es kann auch Spieltage geben, an denen Verluste eingefahren werden. Über die Saison hinweg werden Ligen mit mehr als 32-Prozent-Unentschieden-Quote aber immer auf der Gewinnerseite landen. Dafür sorgen die doch immer hohen Quoten der Unentschieden und die reine Mathematik.

Beschleuniger mit noch höheren Quoten für Unentschieden spielen

Für die Wetter, die auf Livewetten stehen, gibt es noch eine etwas brutalere Unentschieden-Strategie, die sich allerdings am konsequenten Tippen anlehnt. Hierbei müssen Spieltage einzelner Ligen sehr genau beobachtet werden. Ergeben sich aus den ersten fünf oder sechs Partien eines Spieltags keine Unentschieden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es in den verbleibenden Matches passieren muss. Jetzt kann auch auf eine Liga gesetzt werden, die nicht die 32-Prozent-Schallmauer durchbricht. Die deutsche Fußball-Bundesliga spielt nur neunzehn Prozent aller Spiele unentschieden. Hier kann der Wetter gute Geschäfte mit hohen Unentschieden-Quoten machen, wenn über mehrere Spiele das Unentschieden fehlt, das ja früher oder später wieder auftreten muss.

Die Unentschieden-Wette im Fußball ist keine Neuerfindung. Das System ist alt und schon vielfach gespielt, aber wer keine riesigen Gewinne erwartet, sondern mit kleinen Fortschritten spielen kann, wird sich hier schnell eine gewinnbringende Strategie zusammenbauen können.